Freitag, Februar 05, 2010

Es lässt mich nicht los

Trotz früher Frühjahrsmüdigkeit bewegt mich der gestern behandelte Gedanke immer noch. Im Bemühen, produktiv zu sein, und in der Hoffnung, dies zu bleiben, hängt meine eigene Vergänglichkeit stetig mit mir rum, auf dem Sofa, im Bett, im Auto sowieso, auch im Café-Haus. Zur Erinnerung:

Ich werde sterben.

Weil diese drei einfachen Worte für mich so viel Ähnlichkeit mit den Worten "Ich liebe Dich" haben, zumindest, was die Gewichtigkeit ihrer Bedeutung anbelangt, bin ich tatsächlich am überlegen, diese in einem verspäteten Anflug von Neujahrsenthusiasmus zu meinem Motto für das bereits laufende Jahr 2010 zu machen.

Und weil Neujahrsvorsätze auch immer noch ein Thema sind (die meisten werden die ihren, wenn sie nur ein wenig ähnlich geartet sind wie ich, also menschlich und nicht hyperdiszipliniert oder krankhaft neurotisch, bereits gebrochen haben), werde ich mir in den nächsten zwei Wochen auch noch einen Vorsatz überlegen, den ich nicht unbedingt brechen muss; das ist mein Vorsatz bis dahin.

Er sollte sich natürlich an einem Hauptlebensbereich orientieren - Beruf, Beziehung, Wohnung, Körper, Bildung oder Ähnlichem - aber so etwas braucht bekanntlich Zeit um sich zu entwickeln, und ich will mich noch nicht sofort festlegen.
- Was ja eigentlich schon ein Thema für einen Vorsatz wäre, oder ein Vorsatz selbst: Entscheidungen treffen.

Entscheidungen zu treffen ist ja nicht wirklich meine Stärke, wozu sich nicht unbedingt vorteilhaft die Schwäche gesellt, einmal getroffene Entscheidungen dann nicht einzuhalten. Es ist fast schon ein Running Gag, auf eine Entscheidungsfrage, zu deren Beantwortung ein klares "Ja" oder "Nein" vollends genügen würde, ein zutiefst österreichisches "Schau ma mal" zu setzen, die sicherste Methode, weder in der Gegenwart noch in der Zukunft irgendetwas entscheiden zu müssen oder gar etwas zu erreichen.

Ich bin ja nun mal Österreicher, und als solcher ein in dieser Beziehung so typisches Exemplar, dass der Ärger darüber, mich nicht entscheiden zu können, mich beinah zum Ärger über meine Herkunft verleiten könnte, wäre da nicht der vermeintlich rettende Umstand, dass ich mich gar nicht erst aufraffen kann, mich darüber zu ärgern, so zu sein, wie ich nun mal bin.

Auffällig in diesem Zusammenhang ist eine zweite zutiefst österreichische Eigenschaft, nämlich jene der Verwendung des Konjunktivs, vorzugsweise in der Möglichkeitsform (Konjunktiv I), die wiederum keine Entscheidung zu und im Gegenzug dafür alles offen lässt.

(Die zweite Form des Konjuktivs - conjunktivus irrealis oder Konjunktiv II - ist im Österreichischen ebenfalls weit verbreitet, vor allem, wenn man über sich selbst und verpasste Möglichkeiten reflektiert, und sie scheint bei näherer Betrachtung durchwegs aus dem bereits erwähnten Konjunktiv I zu resultieren. Sie findet gängigen Gebrauch im geflügelten "Hätt i, tat i, war i" - einem ironisch resignativen Ausdruck alternden Selbstbedauerns nach verpassten Chancen, auch Looser- oder Verliererkonjunktiv genannte.)

Damit soll nun, wenn denn in den nächsten Wochen tatsächlich eine Entscheidung fallen sollte, wenn schon nicht endgültig, so zumindest vorläufig, Schluss sein! Ein für Allemal, vielleicht!

Da ich sterben werde, kann es sicherlich nicht schaden, an Vorsätzen zu arbeiten, zumindest, solange es nicht zu spät ist.

Nachtrag:
Ich erinnere mich nun übrigens doch, zwei Vorsätze für 2010 formuliert zu haben. In der Einhaltung aber ist mir bislang nur wenig Erfolg beschieden gewesen:

1. Täglich mindestens eine halbe Stunde schreiben. (Vorsatz gebrochen nach drei Tagen.)
2. Durch Poker mein Spielkonto bis Ende des Jahres auf 20.000 US-Dollar aufstocken. (Zur Zeit bin ich 20.200 US-Dollar davon entfernt.)

Donnerstag, Februar 04, 2010

Das Leben wohnt dem Tode inne

Es mag vielleicht ein düsterer Gedanke sein, vor allem zum Wiedereinstieg in die virtuelle Welt des Schreibens, welche davon lebt, dass sich stets über Befindlichkeiten und Seinszustände geäußert wird, möglichst zeitnah zum vermeintlich tatsächlich realen Geschehen, und wenn man bedenkt, wie lange ich nun schon nicht mehr geschrieben habe, von Onlinepostings soll erst gar nicht die Rede sein, dann könnte man diese Zeilen ohne allzu viel Übertreibung ja sogar als eine Art Wiedergeburt sehen, die Auferstehung des Kindes, das nie wirklich gelebt hat, bevor es sich aus unbekannten Gründen dem Dasein mit dem Dogma seiner hartnäckigen Abstinenz gewidmet hat, aber, um zurück zum Wichtigen zu kehren, es ist wahr:

Ich werde sterben.

Fast bin ich versucht "Kein Grund zur Panik!" zu rufen, es ist nicht allzu akut, das wage ich mit auf einer gewissen Wahrscheinlichkeit beruhenden vernünftigen Sicherheit voraus zu sagen, doch diese drei Worte haben, ich gebe es unumwunden zu, etwas bedenklich Gravierendes an sich: Ich werde sterben.
Ich habe keine Krankheit, die mich in nächster Zeit das Leben kosten würde, zumindest weiß ich im Augenblick von keiner und hoffe, dass das auch noch eine Weile so bleibt. Auch habe ich keine Morddrohung erhalten, die mir ein gewaltsames Ableben in unmittelbarer Zukunft in Aussicht stellte, das wohl ohnehin lächerlich dramatisch und obendrein so sinnlos wie der liebe Tod selbst, da es bei mir nun wirklich nichts zu holen gibt, außer das Leben.
Und, nein, ich bin auch nicht, wie einige hoffen, andere vielleicht fürchten werden, wieder in den Schoß einer monotheistischen Religion zurück gekehrt, die mir nahe legt, doch noch während des Lebens zu sterben, damit ich jenseits des Jordan dafür umso besser lebe, ein Gedanke, auf den manch einer fälschlicher Weise bereits bei der Erwähnung des Wortes Wiedergeburt verfallen sein mag.

Es ist simpel und einfach, vergnüglich oder nicht, ein denkenswerter Gedanke:

Ich werde sterben.


Grammatikübung - Verben

Man könnte das als Vollverb verwendete Hilfsverb sein im Futur Indikativ werden ersetzen, der Einfachheit halber im Präsens, etwa durch das Modalverb müssen: Ich muss sterben. Auch die Verwendung des Modalverbes dürfen ist nicht verboten: Ich darf sterben. Wollen hat einen etwas unangenehmen Beigeschmack, kommt im Zusammenhang mit dem Tod aber auch zu oft vor, als dass man die Variante unter den Tisch fallen lassen könnte: Ich will sterben. Die banalste Modalform steckt wohl in können: Ich kann sterben. Etwas unverständlich, solange man nicht gedanklich ein externes Agens hinzu zieht, etwa einen Mitmenschen, einen Gott oder ein Klavier, das vom Himmel fällt, verhält sich schließlich sollen: Ich soll sterben. Der Gedanke hat, so finde ich, bei näherer Betrachtung auch schon wieder etwas Tröstliches an sich.

Bleibt man beim Indikativ, so lässt dieser sich als nächstes in der Zeit verändern, was sowohl grammatikalisch als auch inhaltlich gravierende Bedeutungsveränderungen mit sich bringt.
Präsens etwa: Ich sterbe, purer Humbug im ersten Hinsehen, entwickelt die Aussage aber eine eigentümliche Dynamik, wenn zum Beispiel die noch verbleibenden Lebenstage als Kalenderblätter gedacht werden, deren jeweils eines am Ende eines jeden Tages als abgestorben zu Boden fällt.
Ich starb könnte die Aussage eines Norddeutschen Beamten sein, der Petrus an der Himmelstür in geschliffener Geschäftssprache zu erklären versucht, warum er nicht mehr bei der Arbeit sei, und Ich bin gestorben wäre dann die österreichische Version selbiger Situation.
Die in Wirklichkeit sehr seltsame Aussage Ich bin gestorben gewesen (Plusquamperfekt) klingt deshalb so vertraut, weil sie sonntäglich in allerlei Kirchen im Zusammenhang mit einer Geschichte vorgetragen wird, deren Wurzeln so weit in der Vergangenheit zurück liegen, dass allein ihre Wiederholung sie am Leben erhält.
Ich werde gestorben sein (Futur II) weckt ebenfalls religiöse Gefühle, bezieht die Aussage doch Kraft aus der Hoffnung, dass nach dem eigenen Tod noch etwas Relevantes existieren werde, worauf man sich jetzt schon beziehen und worüber man jetzt schon sprechen könne. Werden, die Futur-Form von sein, lässt sich ins Präsens in diesem Fall auch mit Hilfe des Tricks der Umwandlung des Verbs-Geschlechts von Aktiv in Passiv in die Gegenwart befördern: Ich bin gestorben, mit ähnlichem Effekt wie bei letztgenanntem Futur II. Der der sehr reale Indikativ wird hier inhaltlich zu einer abstrakten Aussage, der Geist schwebt über dem leblosen Körper und kommentiert dessen Seinszustand.

Das Grammatik-Experiment lässt sich noch eine Weile fortsetzen, vor allem, indem man die Personalform austauscht und damit etwa Aussagen trifft wie: Du wirst sterben. oder Er wird sterben. oder in Verquickung mit veränderten Verbzuständen: Wir waren gestorben. bzw. Ihr werdet gestorben sein. oder absurder, wieder erweitert um ein Modalverb: Sie werden gestorben sein müssen.


Ich breche die Übung an dieser Stelle ab, empfehle die eingehende Beschäftigung mit selbiger im Selbststudium zum Morgenkaffee und kehre zurück zum Ursprung.

Ich werde sterben.

Der Tod ist das einzig Sichere im Leben. Ohne Entrinnen, ohne Gnade, ohne Argumente. Ich werde einmal nicht mehr sein. Ich werde einmal das Zeitliche segnen, mich über den Jordan begeben, als Körper verwesen und ins Allgemeingut des Universums zurück kehren, als Geist vielleicht in den Gedanken anderer noch eine Weile fortbestehen, aber leben werde ich einmal nicht mehr.
Nicht nur einem kontrapunktivistisch veranlagten Menschen, wie ich einer bin, wohnt dem Nachdenken und Grübeln über den Tod, dem ich selbstverständlich noch eine ganze Weile nachgehen werde, auch das Denken über das Leben inne. Zum Glück, sonst könnte man ja trübsinnig werden.
Diesem Leben werde ich jetzt nachgehen und ich werde versuchen es zu fassen.

Ich werde sterben. Wünscht mir Glück.

Montag, November 13, 2006

Schlaflos, Premiere - und wieder schlaflos

Ein kapitales "HOCH!" auf Herrn Genzels erfolgreiche Premiere! Freitag, ein Abend, der in Erinnerung bleiben wird. Gratulation zum (endlich) fertigen Machwerk! (Ich darf ja nix sagen, meine Filme brauchen mindestens so lange, um überhaupt erst einmal ausgedacht zu werden..)

Aufgrund der ganz besonderen Umstände, in denen ich mich nun schon seit geraumer Zeit bewege, liegt mir vor allem der Titel des eben premierten (ist das ein Wort?) Films abgelöst vom Inhalt durchaus im Magen. Denn obgleich sich permanente Arbeitswut einstellen mag, die Unfähigkeit dann tatsächlich zu Arbeiten - im aktuellen Fall würde das bedeuten, szenenweise ein Drehbuch auf Papier zu bannen - dieses aktive Nicht-Arbeiten macht mich fertig, und trotz viel Schlafs: schlaflos. (ist mir übrigens egal, wenn die hier gebauten sätze wenig deutsch klingen oder falsch sind. ich schreibe schließlich nur!)

Die Wende nach dem Ende:

So war ich zwar von der Premiere und der Feier durchaus angetan, konnte mich aber der mir ohnehin immer anhaftenden Melancholie nicht wirksam erwehren, die mir immerzu flüsterte: "Du solltest mal wieder...", "Du kannst nicht...", "Du bist nicht...", "Du schaffst nicht..." und dergleichen. Die selbe Leier wie immer.
Nun, der sich über mehrere Lokale erstreckende Premierenumtrunk war dann doch nicht so schlecht, dass ich heimgegangen wäre, und so landete ich schließlich doch noch - was sich während des gesamten Abends bisher nicht ergeben hatte - an der Seite meines Regisseurs. Und - was soll ich sagen - der Mann hat Ahnung.
Ich bin durch ein sehr aufschlussreiches, mitunter auch ein wenig schmerzhaftes Gespräch einer Sache etwas näher gekommen, die mich, das fühle ich, ein ganzes Stück vorwärts bringt: meiner Selbstdefinition auf künstlerisch-beruflichem Gebiet.

Ich will jetzt nicht den vollen Weg zu meiner Erkenntnis beschreiben, aber das Ergebnis soll doch festgehalten werden, und zwar in Form einer kleinen Gegenüberstellung mit dem Kollegen Genzel.
Vorbild: (es gibt zwar mehr als eines, dieses aber ist hierfür definitionsbedingend)
C.G.: Stephen Spielberg - Geschichtenerzähler.
C.H.: Ridely Scott - Weltenschöpfer.
Der Unterschied liegt im Schwerpunkt, denn natürlich erzählt Scott auch Geschichten, und Spielbergs Filme spielen letztlich auch immer in Phantasiewelten, aber die Herangehensweise an eine Story ist grundverschieden. Wo Spielberg von den Figuren ausgeht, die er dann in eine Welt setzt, in der sie leben und agieren sollen, baut Scott erst eine Welt, in die er dann seine Figuren einsetzt! Das herausgefunden zu haben erleichtert mich ungemein! Denn es widerspricht im Ansatz bereits den meisten Drehbuchschulen, mit denen man sich als angehender Schreiberling auseinandersetzen muss. Und es zeigt mir, dass ich nicht völlig auf dem Holzweg bin, wenn ich von Welten träume, ohne breits eine Geschichte darin zu haben, sondern dass ich genau das tun darf: Welten erträumen. Und wenn dann die Figuren kommen, sollen sie tun, was sie wollen! Wenn die Welt erst einmal steht, was soll dann noch groß schief gehen?

Ich bin wahrlich, wirklich und echt erleichtert. Danke nochmal!

Eine weitere Frage, die Chris mir stellte, möchte ich klären, wenn ich mich durch den nächsten Selbstanalysekuchen in die nächste Schicht des Schlaraffenlandes gefressen habe:

Warum will ich tun, was ich tun will?

Sonntag, November 05, 2006

diesen blog braucht die welt!

Nachdem mich der werte Herr Kollege Genzel des öfteren nervt, indem er mich darauf hinweist, dass neben dem Literaturhaus der Zukunft auch noch ein anderer Blog von mir existiert - nämlich dieser hier -, und nachdem ich nun schon mal dabei bin, meiner inneren Uhr die Batterien aufzuladen, sitze ich hiermit hier und - "et voila!" - ich schreibe, also bin ich!

Dem Kampf mit meinem Editor entfliehe ich wie immer, indem ich einfach etwas schreibe, das ohnehin ziemlich egal ist, also und damit ergo auch nicht überarbeitet werden will und schon gar nicht muss. An dieser Stelle wäre ein Titel schön, etwa so:



Gedenken der jüngsten Vergangenheit

Es ist ja einiges geschehen in den letzten Monaten, das ob seiner mich immer wieder in die Verzweiflung treibenden Eingenschaften nicht in Vergessenheit geraten und daher festgehalten werden sollte.
Als ich im Juni einen Anruf bekam, der mir für meine Dienste als verantwortungsvolles, wenn auch immer wieder mal als minder ernst genommenes Glied der Filmproduktionskette Geld versprach, nahm ich das Angebot an, ohne recht auf den Inhalt des Projektes zu achten, für das meine Fahrkünste gebraucht würden. Und war es auch eine eher minder spannende Geschichte, in der ein armer Pferdezüchter mit riesigem Hof sein Leben fristen musste, so ist in unserer Welt das Einkommen eines Menschen doch wichtig genug, um ihn zumindest zeitweise und relativ glücklich zu machen.
Daran anschließend kam eine Zeit, die man als simultanen Hoch- und Tiefpunkt einer Karriere bezeichnen kann. Ende Juli bis Anfang September schleppte sich mein Selbst, begleitet von treuen Weggefährten, durch eine vermeintliche Kinofilmproduktion, deren Titel sich schon sehr bald als Programm heraus stellte. Für eine Aufwandsentschädigung, die ich als kleiner Produktionsfahrer nicht einmal als Untergrenze für ein Wochengehalt annehmen würde, durfte ich sechs Wochen dafür umso härter arbeiten. Ursprünglich allein als Regieassistent engagiert, wuchs mein Arbeitsbereich in dieser Zeit zusehends. Aufgrund der Abwesenheit eines Produktionsleiters, sowie des Nichtvorhandenseins einer Ausstattung und der zwar wahrscheinlich geleisteten, aber fast ausschließlich mentalen Vorbereitung seitens des Produzenten Schrägstrich Regisseurs Schrägstrich Drehbuchautors, durfte ich mich - gemeinsam mit meinem werten Herrn Kollegen Genzel von der Aufnahmeleitung - um ein paar Detail mehr kümmern, als bei meinem Job ursprünglich vorgesehen war. Nun ja, viel Arbeit, viele kaputte Nerven, dafür aber auch letztendlich die Bestätigung meines eigenen Könnens. Das alleine ist doch etwas wert, nicht?
Im September, nach Beendigung des Projekts U., wollte ich eigentlich auf Urlaub fliegen, doch nachdem ich für besagtes Projekt zwei bezahlte Jobs absagen hatte müssen, konnte ich einem erneuten Job, der hereingeschneit kam, nicht absagen. Nach ein paar Tagen Faulenzen tourte ich also mit einer Gruppe Japaner durch Europa (Salzburg, Passau, Prag), um wieder etwas Geld in meine Kasse zu bekommen. Und da in der Werbung 16-Stundentage bekanntlich nichts Besonderes sind und Japaner darüber hinaus noch wirklich ALLES außer Duschen und Scheißen gemeinsam mit ihrer Firma machen, war ich nach zehn Tagen zwar um ein paar Euro wohlhabender, aber auch wieder dementsprechend müde und urlaubsreif.
Doch nein, ein weiterer Anruf, und schon war ich mitten in einer laufenden Produktion, diesmal als Setassi. Klingt nach Abstieg, ist es auch. Zumal in dieser laufenden Produktion wohl ein halbes Duzend Personen ausgewechselt wurden, aus den verschiedensten Gründen, und es ziemlich schwierig war, sich als Fußabstreifer vom Dienst Respekt zu verschaffen. Das ist zwar irgendwann dann mal tatsächlich geglückt - nach dem Rauswurf des Set-AL durfte ich zumindest inoffiziell für die letzten Tage diese Position für gleichbleibendes Gehalt ausfüllen -, hat in Bezug auf mittlerweile chronischen Schlafmangel und den Frust, eigene Projekte wirklich überhaupt nicht forwärts zu bekommen, so gut wie nichts geholfen.

Aber auch das ist nun vorüber, und schon sitze ich wieder zu Hause vor meinem geliebten Computer und versuche, die Zeit möglichst ineffektiv zu töten. Aber hey - wozu gibts denn Blogs?!

Samstag, März 04, 2006

Misc.

Angelblich schreiben sich die Gedanken, die uns so durch den Kopf gehen, nicht von allein nieder. Zu dumm, das. Oder auch gut, denn dann könnt´s ja jeder machen. - Kann er doch. Jaja.
Auf zur Geschlechtsreife!
Möge der bessere Cylon gewinnen. Die erste Runde.